Partnerschaft


(djd/pt). “In unserer 30-jährigen Ehe war Sexualität nie Routine, sondern immer ein wichtiger Teil unserer Liebe. Doch irgendwann tauchte ein Problem auf: Ich konnte immer häufiger keine Erektion mehr bekommen. Meine Frau hat mich nie unter Druck gesetzt, sondern getröstet, und wir haben den Sex dann irgendwann durch liebevolles Kuscheln ersetzt. Aber ehrlich gesagt, das war uns beiden auf Dauer doch zu wenig. Auf Drängen meiner Frau ging ich dann tatsächlich zum Arzt. Mit dem Urologen habe ich mich sehr sachlich unterhalten, natürlich auch über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Ich kann nur jedem raten, zum Spezialisten zu gehen und keine Zeit zu vertrödeln. Unser Sexualleben ist fast genauso wie früher, ich fühle mich wieder als richtiger Mann.” Diese persönliche Geschichte eines Betroffenen steht stellvertretend für den Leidensweg vieler anderer Männer mit so genannter Erektiler Dysfunktion. Allerdings hindern Schamgefühl und Versagensängste die meisten, offen darüber zu sprechen.

Untersuchung und Diagnose

Der Arztbesuch ist der erste Schritt zur Lösung des Problems. In einem ausführlichen Gespräch und durch verschiedene Untersuchungen wird der Ursache auf den Grund gegangen. Wichtig sind die Erörterung von Lebensgewohnheiten sowie psychologische Aspekte wie Stress im Job und die Beziehung zur Partnerin. Welche Medikamente eingenommen werden und ob der Patient Alkohol oder Zigaretten in höheren Mengen konsumiert, spielt ebenfalls eine Rolle. Untersuchungen zeigen, dass 70 bis 80 Prozent aller Erektionsstörungen organische Ursachen haben, wie z.B. Gefäßkrankheiten oder Diabetes, und lediglich 20 bis 30 Prozent rein psychischer Natur sind. Ist die Diagnose gestellt, findet sich auch die richtige, individuelle Therapie. Die meisten Männer entscheiden sich für Tabletten, so genannte PDE-5-Hemmer. Derzeit sind drei Präparate auf dem Markt erhältlich, die sich u.a. in ihrer Wirkdauer unterscheiden.

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Aber da gibt es noch vele andere Probleme. Beispielsweise sind die Tages-Zeiten in denen die männliche Lust und die in denen die weibliche Lust ihre Spitzen haben beiweitem nicht dieselben.  Ausserdem nicht in derselben Häufigkeit.

Ausserdem braucht eine Frau einfach viel mehr bis sie richtig in Stimmung ist, den Männchen reicht da oft ein Bild oder eine Fantasie, die Weibchen brauchen Stimulation auf allen Sinnesebenen.

Frauen sind eben ganzheitlicher im Erleben und haben meist gern eine längere Einleitung bevor es zur Sache kommt, und am liebsten anschliessend noch eine Veranstaltung zum Ausklingen.  Manche Männchen können sich die Einleitung schon nicht leisten und lassen es lieber beim Do it yourself, das ist billiger und schneller.

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Nach einer Befragung einer Urologischen Klinik, leiden fast 60 % der Frauen an  einer sexuellen Störung. Bei jeder zweiten Frau fehlt einfach die Lust auf Sex. In den  USA hat diese Phänomen bereits einen Namen: FSD - Female Sexual Dysfunction. Ursache hierfür können verschiedene Dinge sein. Angefangen bei Unlust über schlicht Ekel bis hin zu Orgasmusschwierigkeiten. In den Vereinigten Staaten gelten 43 % der  Frauen als an FSD erkrankt.

Während bei Männern Viagra bei sexuellen Problemen hilft, ist dies bei Frauen nicht so  einfach. “Bei Männern reiche ein gut durchblutetes Geschlechtsteil, um Lust zu erzeugen.  Bei Frauen sei das allein nicht genug”, sagt eine Gynäkologin.

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